Erledigt.

Wir haben eine weitere Etappe genommen. Wir haben tatsächlich alles erledigt, was auf unserer (oder vielmehr Susannes) To-do-before-Krankenhaus-Liste stand. Und das ist ein wirklich gutes Gefühl. Als vorletztes – vor dem letztmaligen Abchecken der Wegstrecke – hat Susanne die Patientenverfügung verschriftlicht, über die wir uns schon vor einigen Tagen unterhalten haben: nur für den Fall, dass etwas schief geht. Wir gehen beide nicht davon aus, dass sie notwendig wird. Aber es ist gut zu wissen, dass ich im Falle eines Falles nicht auch noch ohnmächtig zusehen muss, wie möglicherweise gegen ihren Willen verstoßen wird.

Was ich noch tun muss, ist eine Liste mit den Freunden erstellen, die ich anrufen soll, die auf dem Laufenden gehalten werden wollen und die Susanne besuchen wollen. Ich hoffe, ich kriege das alles auf die Reihe… Notfalls klingelt bitte mich an, wenn Ihr nichts hört – es ist bestimmt keine böse Absicht. Ich glaube nur einfach, dass mein Kopf am Dienstag schwirren wird.
Unsere Freundin Sabine schlug vorhin im Scherz außerdem einen Besuchsplaner vor. So sehr ich Planen auch hasse: Sie hat eigentlich Recht. Wenn an einem Tag alle gleichzeitig kommen und an anderen kaum jemand, ist das doof. Außerdem kann es auch gut sein, dass Susanne – gerade in den ersten Tagen – vielleicht noch keinen Besuch verträgt oder ganz im Gegenteil Ablenkung braucht. Grundsätzlich gilt aber: Besuch ist definitiv willkommen – ich hoffe, die Krankenzimmer sind partygeeignet. *gg*
Es wäre also lieb, wenn Ihr Euch bei mir meldet, wenn Ihr Susanne besuchen wollt. Keine Sorge: Ich habe nicht vor, mich zum Zerberus zu entwickeln, der niemanden vorbeilässt. 😉 Aber ihr wollt die Strecke ja auch nicht aufs Geratewohl zurücklegen, um dann zu erfahren, dass Susanne genau an dem Tag von einem Arzt zum anderen gereicht wird, oder so…

Jetzt stoßen wir gerade mit Sekt auf den Start in Susannes neues Leben an (tolle Idee nach einem Tag Fasten, aber uns ist danach 🙂 ). Und gleichzeitig sitzen wir beisammen wie an einem x-beliebigen anderen Sonntagabend und können nicht begreifen, was da ab morgen abgeht. Oder vielmehr, was da schon längst angefangen hat. „Ich bin ja schon mittendrin“, sagte Susanne eben.
Ja, Liebste. Bist Du. Du musst nichts mehr tun. Nur noch Deine Sachen nehmen, in mein Auto steigen und in Krefeld einfach mitmachen. Den Rest erledigen die dort. Und sie werden es großartig machen.

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4 Antworten zu “Erledigt.

  1. Ich empfehle einen öffentlichen Google Terminkalender einzurichten. Da kann sich jeder eintragen und man sieht, wann schon wer da ist. Den könnt ihr hier im Blog verlinken und gut iss…….
    Ich bin bei euch…..

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