Auf zur 2. Runde…

Ich weiss, ich weiss. Lang ist’s her, dass wir uns gemeldet haben und ihr seid alle schon auf Entzug. *gg*

Aber es ist so viel passiert und es gab so viel zu tun und dann war da noch das Erdbeben und die Ampeln waren alle rot und mein Akku war leer und ich hatte den Schlüssel vergessen und Milch war auch keine mehr da und überhaupt…

Ich werd‘ auch noch das Eine oder Andere von den vergangenen Tagen und Wochen berichten, aber sooo viel Aufregendes war da garnicht dabei. Es war eben hauptsächlich Alltag – und das ist ja auch gut so. Ihr habt also nicht allzu viel verpasst.

Für’s Erste will ich nur mal die wichtigen Informationen festhalten:

Am Freitag, 4.3. – also in 3 Tagen – findet meine Nach-OP statt!

Das war ja schon angekündigt, ist Routine (zumindest bei Frau Dr. Krege in Krefeld) und wird üblicherweise etwa 8-10 Wochen nach der Erst-OP durchgeführt. Den Termin hab ich schon am 3.1. gemacht – gleich als Frau Wartmann (die Organiteuse) wieder aus ihrem Jahreswechsel-Urlaub zurück war.
Ich hab den erstmal nicht rumposaunt, weil der Termin für den ersten Durchgang ja auch zweimal verschoben wurde – also dachte ich, erstmal abwarten. Und, ob ihr’s glaubt oder nicht, letzte Woche klingelt mein Telefon – die Nummer der Klinik. Böses ahnend ging ich ran und hatte Frau Wartmann am Ohr: Ich hätte ja am 4.3. meinen Nach-OP-Termin und sie wollte einfach mal fragen, ob es bei mir (!) dabei bliebe. Und … naja, es gäbe da ein kleines Problem…

„Nicht schon wieder.“ dachte ich und sagte ihr das auch, worauf sie sich beeilte zu sagen, dass es bei dem Termin bleiben könne, allerdings sei Frau Dr. Krege an diesem Tag nicht da (sondern bei irgendeiner Tagung) und ob ich damit einverstanden wäre, wenn den Eingriff einer der Oberärzte ausführen würde.

Ich kenne ja die Hintergründe: Es gab da mal eine andere Transe, die sich fürchterlich aufgeregt hatte, weil sie NICHT von Frau Dr. Krege selbst operiert worden war. Dabei sind sowieso immer mehrere Ärzte im OP und über die 5-8 Stunden möchte ICH auch nicht von NUR EINEM Arzt verarztet werden!
Naja, jedenfalls sind die in der Klinik seitdem sehr vorsichtig, was das angeht.

Mir ist das wurscht. Ich hatte eh am meisten mit Frau Dr. Tabatabaei zu tun und fühlte mich bei ihr auch bestens aufgehoben. Das sagte ich dann auch zu Frau Wartmann und dass ich mich freuen würde, wenn Frau Dr. Taba meine OP machen würde.

So wird’s also sein: Am Freitag werd ich untenrum hübsch gemacht!
Wobei das alles schon seeeeehr hübsch ist. Echt.

Alles ist prima verheilt und sieht so aus, wie ich es mir gewünscht hab. Wie ne Muschi halt. Kaum zu glauben, dass da vor gut 2 Monaten noch ein Schwanz war. Ist sowieso schon fast unwirklich geworden für mich. Komischer Gedanke. Wenn ich mich nach dem Duschen abtrockne oder beim Anziehen vor dem Spiegel stehe, dann ist mir der jetzige Anblick wesentlich vertrauter als der aus den 44 Jahren davor. Es sieht einfach richtig aus. Jetzt.

Und das ist sooooooooo cool!
Am liebsten würde ich es überall rumzeigen! *ggg*
Meine Tochter (die grosse) hats gesehen und neugierig betrachtet. Das hat mich tierisch gefreut, weil sie so offen dafür ist. So kann ich mich – auch im Kreis derer, die mich schon lange und sehr genau kennen – ganz einfach natürlich verhalten und muss mich nicht als „Freak“ fühlen. DANKE dafür!

Und nochmal „danke“ für die vielen, vielen guten Wünsche und Gedanken, die ihr mir alle habt zuteil werden lassen. Es war eine schwere Zeit und manchmal hat es scheisse-weh getan, aber Eure Hilfe und Euer Zuspruch haben mir wirklich sehr geholfen. Danke.

Die zweite Runde wird Kindergarten dagegen. Hoffe ich.
Jedenfalls muss ich schonmal NICHT wieder so ekelhaftes Zeug trinken vor der OP. Und der Aufenthalt in der Klinik wird voraussichtlich auch nur knapp halb so lang sein wie beim ersten Mal. Aporopos Aufenthalt: Natürlich würd ich mich wieder irrsinnig über Besuche freuen!!! Und Schnee ist ja jetzt auch keine Ausrede mehr. 😉

Blöderweise muss der Karneval allerdings in diesem Jahr ohne mich auskommen. Tut mir leid! Aber ihr werdet ganz sicher auch ohne mich Spass haben – da bin ich zuversichtlich.

TSCHAKAAAAAA!!!

Böse Schwester – gute Schwester.

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15 Antworten zu “Auf zur 2. Runde…

  1. Gibt’s ja nicht, holt die mich doch glatt auf. Ich hatte die GaOp ja etwas vor Dir und nun hast Du die NachOp vor mir? Geht ja gar nicht, sowas 😉 Bei mir ist’s noch unklar, ich hab erst in ein paar Wochen n’Termin beim Chirurgen und werde dann wohl erfahren, wann sie mich „fertig machen“. Aber ich beklag mich nicht, mir ist es lieber, wenn ich mich noch etwas erholen kann. Also good luck bei der letzten Renovation 😉

    • danke!
      ich wünsch dir ebenfalls alles gute – wird schon schiefgehen. und sei nicht traurig! die verschiedenen ärzte haben halt so ihre unterschiedlichen methoden und vorgehensweisen.

  2. Aaah, endlich.
    Hatte schon a) die Befürchtung, dass irgendwas passiert ist (also irgendwas dramatischeres als die abwesende Milch, wobei auch das schon dramatisch genug ist) oder dass b) irgendwas mit meinem Emailpostfach nicht stimmt ..
    Umso toller, wieder was von dir / euch zu lesen ..
    Ich wünsch dir .. mhm .. was wünscht man da? Alles Gute ist Langweilig. Aber was sonst? Viel Erfolg? Viel Glück? Viel Spaß? Hals und Beinbruch? Egal wie oder was .. komm schnell wieder nach Hause und ich hoffe einfach, dass wieder alles so top verläuft wie beim letzten Mal 🙂

  3. Auch diesmal wünsche ich Dir viel Glück für die OP. Aber du scheinst dort im Krhs. ja verdammt gut Aufgehoben zu sein…was mich natürlich freut!
    Und….ich will mir das auch noch anschauen, bin doch sooooo neugierig!
    *dicken bussy*

  4. Für die zweite Runde drücke ich genauso gerne die Daumen wie für die erste!
    Freu mich immer noch für dich :-)))

  5. KEINE Milch im Haus bringt dich in Rage? *tztz* … Okay, ich gönne dir die Milch, ich mag eh Keine :-).

    So, .. ich grübel auch gerade, was ich dir wünsche. Natürlich:

    – gutes Gelingen
    – wenig Schmerz
    – super „Ergebnisse“
    – schnell Wundheilung

    Naja, das liest sich zwar etwas „nüchtern“, kommt aber vom Herzen.

    Ich wünsche dir einfach alles Gute und melde mich auch als „Spanner“ an .. :-), ne ehrlich: ich bin da typisch Frau und mega neugierig. :-)))))

    Hrzliche Grüße und: Genieße DICH!!!!!

    Antonia

  6. Ach ja meine Schöne, dann bist du ja schon bald „fertig“ und komplett für die zweite Runde „Leben“.

    Sei umärmelt und grüße dein Ferkel von mir 😉

    Iris

  7. Dann drück auch ich Dir mal wieder ganz dolle beide daumen das alles gut….ahhhwas es geht gut,das ist ein Befehl *gg*

  8. Na dann… auf geht’s!

    Dir, liebe Susanne, wünsche ich einen halbwegs angenehmen Aufenthalt in der Klinik, nur das Allerbeste für die OP, wenig Aua danach, lecker Essen, immer Milch im Kühlschrank und obendrauf gibt’s noch einen dicken Drücker.

    Dir, liebe Judith, wünsche ich einfach eine gute Co-OP-Zeit. Ohne Dich würde Susanne das sicher nicht so gut überstehen.

    Ich bewundere euch beide für eure Tapferkeit und eure Liebe zu einander. Mei, das klingt jetzt doof, aber ihr wisst hoffentlich, wie ich es meine.

    🙂

    Dickes Bussi von

    Mia.

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