Stilmittel aus Versehen

Wenn ich mir die Titel meiner letzten vier Blogeinträge so anschaue, wird mir eins deutlich: Alles ist anders. Ich kann auch anders! folgt (nahezu unmittelbar) auf Normal ist anders. Davor habe ich mich über Wie erhofft und doch ganz anders ausgelassen. Ich könnte natürlich jetzt behaupten, das müsse so und sei Teil eines sinnschweren Plans: Ich wolle mit der Häufung des Wortes „anders“ die Veränderung unterstreichen, die sich in unserem Leben ergeben hat; ich wolle uns abgrenzen von dem ganzen „Normalen“, ich wolle ein wie auch immer geartetes Zeichen für was auch immer setzen. Die Wahrheit ist leider profan: Ich habe einfach nicht drauf geachtet. Würden diese vier Überschriften auf einer Zeitungsseite stehen, wäre ich die erste, die wegen der Wiederholung meckert. Ich geb’s ja zu. Aber sie tun’s ja nicht  – gelobt sei das Internet. Also kann ich ganz beruhigt fragen: Was, bitte, wollte mir mein Unterbewusstsein damit sagen? 😉

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5 Antworten zu “Stilmittel aus Versehen

  1. … dass es anders ist
    … dass du dich damit verständlicherweise beschäftigst
    … dass das Andere gut ist
    … dass es gar nicht schilmm ist wenn du das Wort anders öfters in Überschriften benutzt 🙂

  2. Tztztz .. und das als Redakteuse *kicher*
    Aber das wird wohl wirklich daran liegen, dass alles anders ist 😉 Manchmal muss man das Kind beim Namen nennen .. notfalls eben öfters 😉

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