Wie erhofft und doch ganz anders

Ich hab sie gesehen. Die Muschi. Und es war… großartig. Susanne hat ja eben schon drüber geschrieben und ich vor ein paar Stunden – aber ich muss jetzt noch mal. Obwohl drei Artikel über ein Thema vielleicht etwas viel sind – egal. Da müsst Ihr durch. 🙂

Wir hatten uns Zeit gelassen und ich bin erstmal an- und zur Ruhe gekommen, bevor an Betrachtungen überhaupt zu denken war. Schließlich wollten wir das nicht so nebenbei  machen, sondern mit der gebührenden Feierlichkeit. Feierlich war es tatsächlich – und aufregend. Kurz bevor Susanne die Binde zwischen ihren Beinen wegzupfte, war mir doch etwas anders. Dass sie ebenfalls etwas angespannt fragte, ob ich bereit sei, machte es nicht wirklich besser, aber ich wollte sie sehen, Susannes Muschi. Ich wollte.

Es war so, wie ich gehofft hatte, und gleichzeitig ganz anders. Wie erhofft fand ich den Anblick überhaupt nicht ekelig oder abstoßend – ganz im Gegenteil. Und auch, dass diese weibliche Scham jetzt zu dem Menschen gehört, den ich liebe, ist absolut nicht beängstigend, sondern wunderbar. (Da ich jetzt ja bald hochoffiziell in einer lesbischen Beziehung lebe, sollte das wohl auch besser so sein. 😉 )
Anders als gedacht war der Anblick selbst. Ich hatte mit einer mehr oder minder offenen Wunde gerechnet, mit rohem Fleisch, Schorf und – ich weiß, das klingt ekelig. Aber die OP ist gerade mal ein paar Tage her! Was ich jedoch gesehen habe, war zwar definitiv noch gereizt und geschwollen und die Nähte sind auch noch frisch, aber es wirkte schon so heil. Susanne konnte (und musste) ihre Scheide sogar schon berühren und dehnen. Ich werde da natürlich tunlichst noch die Finger von lassen… Auch wenn’s schwer fällt: nicht aus sexuellen Gründen, sondern weil ich zu gern die Haut spüren und das Neue buchstäblich „begreifen“ würde. Aber das wird auch noch kommen.

Als sie den Platzhalter herausnahm und die Beine etwas schloss, ließ sich die zukünftige Form noch besser erkennen. Kaum zu glauben, dass da bis vor acht oder neun Tagen noch ein Schwanz war. Der Anblick hat mir schon so etwas wie Ehrfurcht eingeflößt. Und Erstaunen. Und Freude. Unglaublich.

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8 Antworten zu “Wie erhofft und doch ganz anders

  1. Irgendwie kann ich nur danke sagen fürs teilhaben lassen 🙂
    Schön, dass ihr das überwältigende Erlebniss mit uns teilt 🙂

  2. Ist es nicht schön, daß es immer wieder solche positiven Überraschungen gibt? 🙂 🙂

    Besonders dann, wenn frau sich schon „geistig, seelisch und moralisch“ auf ein ganz anderes Ergebnis eingestellt hatte? 😉

  3. Vielen Dank, dass ihr das alles mit uns teilt. Ich lese gespannt mit und höre eure Stimmen dabei. Ganz Judith, ganz Suse – ich freu mich sehr. Und ich freu mich noch mehr, dass wir uns schon so bald in Köln wieder sehen!

  4. Wir sind ganz hin und weg Judith und lesen jeden Tag mit.
    Einen ganz besonderen Gruß heute an dich und wundervolle Gedanken von uns an dich
    Andreas und Birgit

  5. Ja sowas erlebt man sicher nicht so oft im Leben und das ihr das so öffentlich hier bloggt, das ist einfach klasse. So private Einsichten liest man selten und man merkt in jeder Zeile wie glücklich ihr jetzt seit. Danke . nochmals für die tollen Blogs !

    Ich glaube das wird euer schönstes gemeinsames Weinachten ?!

    LG TimeBandits

  6. Pingback: Stilmittel aus Versehen | Susi und Ferkel·

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