Autoproblematisch

Ich glaub‘ ja so langsam, irgend jemand will uns auf die Probe stellen… Dauernd haben wir etwas so schön geplant – und dann durchkreuzt schon wieder etwas unsere Pläne. Immerhin war es am Ende ja doch oft genug wieder ungefähr so wie gedacht, zum Beispiel, was den OP-Termin betrifft. Wäre gut, wenn das auch in diesem Fall wieder so ist…

Mein Auto, das mich seit Jahren und Tausenden von Kilometern durch Dick und Dünn begleitet hat, ist nämlich gerade außer Gefecht gesetzt und steht in der Werkstatt, der Diagnose entgegenzitternd. Ja, genau DAS Auto, mit dem ich Susanne am 13. Dezember, also in rund 10,5 Tagen, nach Krefeld bringen wollte und mit dem ich sie in den darauffolgenden Tagen/Wochen täglich besuchen wollte, bis ich sie dann – auch mit DEM Auto – wieder nach Köln kutschiere.

Ich weiß nicht, ob sich mein geliebtes Wägelchen vor der Verantwortung scheut, aber es machte plötzlich Geräusche, als wolle es gleich auseinanderbrechen und alle Räder von sich werfen. Auf jeden Fall klang es nicht gesund… Jetzt steht es seit zwei Tagen in einer nahegelegenen Werkstatt (wohin wir es mit Ach und buchstäblich Krach noch so gerade hingefahren haben) und harrt seines Schicksals. Am Freitag gegen 10 Uhr will mich der Autoschrauber anrufen und mir erzählen, was es hat. Und ich hoffe inständig, dass es kein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Immerhin hat mein treuer Begleiter schon zehneinhalb Jahre und 149.000 Kilometer auf dem Buckel, so dass sich so RICHTIG teure Reparaturen nur noch bedingt lohnen. Mich jetzt aber auch noch gedanklich mit einem Autokauf auseinanderzusetzen, dafür fehlen mir echt die Hirnkapazitäten. Der Plan war schließlich ANDERS. Ruhe. Runterkommen. Die letzten ruhigen Tage vor dem Stum genießen. Gedanken ordnen. Am 13. stark und optimistisch aufbrechen. Und zwar nicht nur Susanne, sondern auch ich.

Aber noch besteht die Chance, dass es sich im Wortsinn schlimmer anhörte als es ist, dass mein kleiner Polo noch zu retten ist. Drückt mir einfach die Daumen, dass es sich zumindest halbwegs einfach reparieren lässt. *hoff*

Update am Samstag: Es kommt zu größter Wahrscheinlichkeit von der Antriebswelle bzw. den Lagern and deren Enden. Das ist reparabel, wenn auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Kurz: Auto überlebt und kann sich nicht vor der Krefeld-Fahrerei drücken. Irgendwann nächste woche kriege ich es wieder.

Danke Euch fürs Mithoffen!

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5 Antworten zu “Autoproblematisch

  1. Liebes auch ich drücke dir feste die Daumen und gebe dem Polo den Rat nichts größeres zu haben ! 149 000 km sind für den gar nichts meiner wurde 13 Jahre alt mit 197 000 km und wäre noch weiter gefahren wenn nicht einer gemeint hätte ihn platt zu fahren müssen ..

  2. Nun ist ja schon Freitag vorbei – welches Urteil hat die Werkstatt gesprochen bzw wie habt Ihr Euch nach deren Urteil entschieden? #neugier
    Aber tröstet Euch, anderen geht es ähnlich …
    Es ist nunmal ein leider viel zu häufig auftretendes Phänomen, daß zielgerichtet vor Weihnachten unerwartete Kosten/Rechnungen (in meist nicht geringer Höhe) ins Haus kommen :-((

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